WandTattoo für den Kamin

wandtattookaminWir haben für eine liebe Kundin aus dem Lied von der Glocke von Schiller ein WandTattoo etwas umgestaltet, so dass der Text nun genau in die Ecke hinter dem Kamin passt.

Wohltätig ist des Feuers Macht, wenn sie der Mensch bezwingt, bewacht…

Jetzt kann der Herbst kommen und mit ihm die gemütlichen Stunden vor knisterndem Kaminfeuer.

Das stimmungsvolle Schiller-Zitat gibt es auch als WandTattoo aus dem Silbensalon Sortiment. Hier gelangen Sie zum passenden Wandaufkleber 

Wie Sie sehen, sind unsere Texte extrem wandlungsfähig… Gerne ändern wir für Sie die Ausrichtung und Gestaltung unserer Standard WandTattoos, so dass Sie perfekt in Ihre Wohnung passen. Alternativ können Sie auch selber Ihren Wunschtext im Selbertexten so erstellen, dass er genau auf Ihren Geschmack angepasst ist. Mailen Sie uns einfach, wir haben immer eine gute Idee für Sie!

 

Wohtätig ist des Feuers Macht,
Wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht,
Und was er bildet, was er schafft,
Das dankt er dieser Himmelskraft,
Doch furchtbar wird die Himmelskraft,
Wenn sie der Fessel sich entrafft,
Einhertritt auf der eignen Spur
Die freie Tochter der Natur.
Wehe, wenn sie losgelassen
Wachsend ohne Widerstand
Durch die volkbelebten Gassen
Wälzt den ungeheuren Brand!
Denn die Elemente hassen
Das Gebild der Menschenhand.
Aus der Wolke
Quillt der Segen,
Strömt der Regen,
Aus der Wolke, ohne Wahl,
Zuckt der Strahl!
Hört ihr’s wimmern hoch vom Turm?
Das ist Sturm!
Rot wie Blut
Ist der Himmel,
Das ist nicht des Tages Glut!
Welch Getümmel
Straßen auf!
Dampf wallt auf!
Flackernd steigt die Feuersäule,
Durch der Straße lange Zeile
Wächst es fort mit Windeseile,
Kochend wie aus Ofens Rachen
Glühn die Lüfte, Balken krachen,
Pfosten stürzen, Fenster klirren,
Kinder jammern, Mütter irren,
Tiere wimmern
Unter Trümmern,
Alles rennet, rettet, flüchtet,
Taghell ist die Nacht gelichtet,
Durch der Hände lange Kette
Um die Wette
Fliegt der Eimer, hoch im Bogen
Sprützen Quellen, Wasserwogen.
Heulend kommt der Sturm geflogen,
Der die Flamme brausend sucht.
Prasselnd in die dürre Frucht
Fällt sie in des Speichers Räume,
In der Sparren dürre Bäume,
Und als wollte sie im Wehen
Mit sich fort der Erde Wucht
Reißen, in gewaltger Flucht,
Wächst sie in des Himmels Höhen
Riesengroß!
Hoffnungslos
Weicht der Mensch der Götterstärke,
Müßig sieht er seine Werke
Und bewundernd untergehn.

 

 

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