Hallo – sehr geehrte Frau
Die ‘ZEIT’ hat mich nachdenklich gemacht. Hier diskutierten Leser letztens über die Anrede in Briefen:
Hallo – geht gar nicht.
Hallo Frau… – geht überhaupt gar nicht.
Lieber Herr…- das verbittet sich ZEIT-Leser Herr Olsen aus Hamburg
Unsere Anrede in den Mails ist ‘Liebe Frau…’ , weil wir das Gefühl haben, Sie ein wenig zu kennen!
Wir bekommen Ihr Wohnzimmer auf Fotos mitgeschickt, ganz genau beschrieben, welche Farbe die Gardine hat, Tapetenmuster geschickt oder erzählt, welche Vorlieben die Kinder haben. Da darf man doch ‘Liebe Frau…’ schreiben, oder?
Herzlich willkommen ist die passende Wandtattooalternative.
So und nun die passende Verabschiedung:
Tschüss (geht in Bayern nicht), Ade (zu allemannisch), Hochachtungsvoll (zu förmlich)
Mailen Sie uns, dann wissen Sie, wie wir das silbensalonisch gelöst haben.
Ihre Jutta Reichert



